Grönland 2022 – Pulling for the Planet

Im Norden Grönlands leben die polar Inuit, die nördlichsten Menschen der Welt. Lonnie Dupre, ein nordamerikanischer Explorer, besuchte dieses Volk vor zwanzig Jahren auf seiner Reise um Grönland per Hundeschlitten und Kayak. Wir wollen nun gemeinsam in diese Dörfer zurückkehren. Einerseits, um herauszufinden, was sich in den letzten zwanzig Jahren geändert hat und wie sich der Klimawandel auf die Traditionen der Inuit auswirkt, andererseits, um die Kultur und Lebensweise der Inuit zu dokumentieren solange es sie in dieser Form noch gibt.

Das Leben im Norden Grönlands unterscheidet sich so grundlegend von dem unseren, dass es vieles davon zu lernen gibt. Simpler leben, aus weniger mehr machen. Was ist wichtig im Leben, worauf kann man verzichten? Wie überleben Menschen überhaupt in einer Welt aus Eis, und warum ist es für sie schwer bis unmöglich, in wärmere Gefilde überzusiedeln?

Wir werden mit Jägern auf Vogel-, Walross- und Fischfang gehen, werden mit Schlittenhunden von einem Dorf zum anderen ziehen, und in Seehund gegorenene Vögel essen. Wir werden für ca. fünf Monate das Leben in den nördlichsten Siedlungen der Erde mit den Inuit teilen. Entstehen wird ein 90-minütiger Dokumentarfilm, der die Lebensweise der Inuit erzählt, genauso wie deren aktuelle Lage, ihre Gedanken und Hoffnungen, in Bezug auf ihren unverzichtbaren Lebenswandel durch unsere immer wärmer werdende Erde.

Regie / Kamera: Josefin Kuschela & Lonnie Dupre
Mehr zu Lonnie: www.lonniedupre.com